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13 Jahre stillen

20-06-2018Teilen
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Ich bin Kay Poelen, Mutter von vier lieben Kindern, und habe mich mit Leib und Seele dem Attachment Parenting verschrieben, der bindungsorientierten oder bedürfnisorientierten Erziehung. Allerdings auf meine eigene, eigensinnige Art, mit zwei starken Beinen auf der Erde und einer gehörigen Portion Humor. Stillen und Tragen sind meine Leidenschaft. Ich habe ein eigenes Unternehmen für Tragetücher und Babytragen. Meinen Slogan "Carry on!" verkünde ich nicht nur, ich lebe ihn. In diesem Blog erzähle ich über meine Stillerfahrungen.
borstvoedingddnl

Stillen und Tragetücher, eine Lebensart

Als Nouk, meine älteste Tochter, geboren wurde, wollte ich gerne stillen. Leider wurde ich dabei im Krankenhaus schlecht betreut. Das war eine große Enttäuschung. Ich wollte es so schrecklich gerne, fand dafür aber kaum Beachtung. Als ich endlich nach Hause durfte, bekam ich – zum Glück! – Mutter-und-Kind-Betreuung. Die Mütterpflegerin, Antoinette, fragte mich: "Was möchtest du selbst?", und ich sagte: "Stillen". "Dann regeln wir das!", antwortete sie fest entschlossen. Darüber habe ich mich unheimlich gefreut! Von ihr bekam ich die Betreuung, die ich brauchte. Ich hatte mir selbst zum Ziel gesetzt, auf jeden Fall drei Monate lang zu stillen. Diese erste Zeit war außerordentlich schwierig, und ich zählte die Tage bis zu dem Moment, in dem ich mir erlauben würde, damit Schluss zu machen. Meine Brustwarzen taten weh, und es war wirklich nicht schön. Bis ich irgendwann zu meiner Überraschung feststellte, dass ich die drei Monate inzwischen überschritten hatte. Ich hatte aufgehört zu zählen, es fiel mir immer weniger schwer. Der Gedanke, nachts aufstehen zu müssen, um die Flaschenmilch zurechtzumachen, gefiel mir gar nicht. Also machte ich einfach weiter. Letztendlich habe ich dreizehn Jahre hintereinander gestillt, zum großen Teil im Tandem (zwei Kinder unterschiedlichen Alters an der Brust). Was bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe!


Viele Leute fragen mich, ob ich das Stillen nach diesen dreizehn Jahren nicht furchtbar vermisse. Nein, das tue ich nicht. Der ganze Stillprozess verlief völlig natürlich. Sowohl der Start, vor allem nach den ersten drei Monaten, als auch das Abstillen. Es gab keinen "Abschiedsmoment", es hörte ganz allmählich auf. Die Jüngste trank immer seltener, bis sie irgendwann gar nicht mehr kam. Es lief einfach so, wir dachten nicht mehr daran. Erst nach einer Weile wurde mir plötzlich bewusst, dass sie schon lange nicht mehr getrunken hatte. Kein Drama, keine Tränen. Es war gut.

- Kay

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